Fast jede Frau kennt den sogenannten PAP-Test (Zervix-Abstrich: ist ein Zellabstrich von Muttermund und Gebärmutterhalskanal ), der bei den Routineuntersuchungen beim Frauenarzt durchgeführt wird.
1997 hatte ich einen PAP-Test mit Ergebnis 4a. Meine Frauenärtzin hat mir zu einer Konisation geraten, die dann auch in Giessen durchgeführt wurde. Das ist ein kegelförmiges Ausschneiden der Portio (der Mündung des Gebärmutterhalses in die Scheide).
Meine Frauenärztin hat mich danach darauf aufmerksam gemacht, daß ich "Frühgeburt"-gefährdet bin. Aber von Problemen, die bei der Geburt auftreten könnten, hat sie nichts erwähnt.
Die Konisation hat nämlich laut der Hebamme evtl. bewirkt, daß sich ein Narbenring um den Gebärmutterhals gebildet hat. Und der könnte bei einer Geburt durch den Kanal reißen und schwerste Blutungen auslösen, die evtl. sogar nicht mehr zu stillen sind.
Die Hebamme hat mir schonend aber schlicht erzählt, daß auf diese Weise schon mehrere Frauen im Kreissaal verblutet sind.
Ich bin heulend heimgefahren ... und habe trotzdem keinen Kaiserschnitt eingeleitet. Den hat Romy für mich entschieden (siehe Geburt).
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