Romy's Taufe in der evangeliuschen Kirche zu Asslar begann um 10 Uhr mit dem Gottesdienst. Nach einigen einleitenden Worten und Liedern. Romy strahlte Pastor Reibes mit großen Augen und Schnulli im Mund an, genoß das Wasser und war schnell fertig.
10 Minuten später mußte ich allerdings wegen einer Hungerattacke der kleinen Dame aus der Kirche flüchten.
Der Tauftext Psalm 25,5
"Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich."
Taufpaten sind meine Schwester Susi und Walter's Schwester Christel
Die Predigt war gut. Victor's Gruppe bleibt dem Dompfarrer als Handy-Gruppe in Erinnerung, nach der Titanic- und Skater-Gruppe.
Die damalige Predigt hielt er auf denselben (Inline-Skater).
Er meinte "Gott wäre auch zu erreichen... unter 5015 (Psalm 50 Vers 15) - Ruf Gott an". Auch das mit SMS - Save my Soul - war nicht schlecht ;)
Romy hat trotz Chor und Bläsern 2h im Tragetuch gepennt.
Die Feier in Sabine's und Maik's Garten fand bei strahlendem Sonnenschein statt, mit Buffet und guter Musik.

Wer sagt denn, daß man seine Kinder nur lachend Fotografieren muß, mir gefällt auch diese Variante. Selbstverständlich wird dann auch gleich getröstet ;-))
und dann, sieht dieses Gesicht nicht auch klasse aus?
Romy wird immer größer und wächst aus den Stramplern raus wie nichts. Sie war auf ihrer ersten Fete (die Abschiedsfeier eines Kollegen).
Ihre Stimme wird immer kräftiger ... sie wird auch immer mehr eingesetzt ( eieieieieieiei) ... und sie wird immer beweglicher. Sie hat sich zum ersten Mal auf die linke Seite gedreht, außerdem "hält" sie ihr Fläschchen und zieht sich selbst den Schnulli aus dem Mund.
Auf die Waage bringt sie ca. 5kg, und groß ist sie 57cm.
Picknick im Garten ist noch nicht so lustig. Ich schleppe viele Sachen in den Garten. Decke, Kinderwagentasche, Rasseln. Sie hat Hunger, also wieder rein, Fläschchen machen, wieder raus. Wind, also doch wieder rein.
Vom Garten in unser Wohnzimmer sind es immer zwei Stockwerk Unterschied, die zu überwinden sind. Puh... wir haben einen Garten auf Keller-Ebene, weil wir am Hang wohnen, unten ist unser Grundstück vom Flüsschen Dill begrenzt. So ist die Schlepperei immer ganz schön anstrengend.
So habe ich beim Fläschen-Zubereiten alle Rekorde gebrochen
- Wasser kochen, 1 bis 2 mal am Tag
- in Warmhaltekanne füllen (eine Kanne, die nur für diesen Zweck neu gekauft wurde und die 24h warm hält, gibt es im Supermarkt für wenig Geld)
- Tablett vorbereiten mit allem, was ich für mehrere Fläschchen in der Nacht brauche: Milchpulver und z.B. 3 Flaschen mit Sauger und Deckelchen (wird beim Schütteln dringend gebraucht ;-))
- in die Fläschchen bereits einen Teil kochend heißes Wasser eingießen, je nach Menge, die später zubereitet werden soll, damit habe ich steriles kaltes Wasser
- ins Schlafzimmer stellen
- wenn das Baby schreit und Hunger hat, nur noch heißes Wasser ergänzen, bis die richtige Temperatur ereicht ist, Pulver rein, schütteln, fertig
- weiter schlafen ;-)
oder... Romy hat Hunger. Unsere Kleine ist jetzt 8 Wochen alt und hat immer von sofort auf gestern Hunger. Nachts bedeutet das zum Teil alle 1,5h aus dem Bett springen, Romy den Schnulli geben, in die Küche hechten, Fläschchen wärmen und wieder ins Schlafzimmer.
Am Besten alles in 5 Sekunden. Papa wird wach gekräht, der muß dann trösten. Mein Tipp für alle, die Fläschchen geben: alles für das Fläschen vorbereiten
Romy hat eine Spieluhr mit der "La le lu ..."-Meldodie geschenkt bekommen. Die liebt sie sehr. Wenn sie die Melodie hört fängt sie sofort zu lächeln an. Als Romy und ich dann im Auto unterwegs waren und sie sehr weinerlich und quengelig wurde, habe ich ihr mit meiner bescheidenen Singstimme "La le lu" vorgesungen, sie war sofort getröstet und ich mußte nicht anhalten und war auch nicht vom Straßenverkehr abgelenkt.
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