Meine Tochter wird auf dem Fahrrad immer mutiger. Angefangen haben wir ja vor einem Jahr mit einem 10" Rad, das unwahrscheinlich leicht war. Das hatte einen ganz (ge)wichtigen Vorteil: wenn Muttern das Fahrrad mal ausnahmsweise heimtragen mußte, weil Tochter zu schlapp war, ging das mit diesem Leichtgewicht gut ... Das kleine Fahrrad wog allerhöchstens 5 kg (ich werde noch mal nachwiegen), während ihr jetziges 12" Fahrrad doch wesentlich schwerer ist. Das würde ich nicht so einfach tragen können...außerdem konnte Romy ihr Fahrrad immer selbst aufheben, wenn es mal umgefallen war. Freundinnen mit größeren Fahrrädern taten sich wesentlich schwerer.
Romy kann ja seit letztem Sommer ohne Stützräder fahren. Und auf flachem Übungsgelände muß man ja auch nicht viel Bremsen, man läßt einfach auslaufen. Aber jetzt, wenn sie morgens zum Kindergarten fährt, geht es auch einen kleinen Hügel abwärts. Und da wird sie richtig schnell. Bis gestern hat Romy es noch bevorzugt, mit ihren Schuhsohlen zu Bremsen statt mit der Rücktrittbremse. Die Handbremse ist für meinen Schwächling auch nicht das Wahre: liebe Erfinder: zum Mars schaffen wir es, aber Kinder müssen mit der gleichen Handbremse leben wie wir Erwachsenen!!!! Habt Ihr Euch schon mal die Hände von kleinen Mädchen angesehen?
Und das Bremsen mit den Schuhen habe ich heute energisch abgestellt: "Wenn Du nicht sofort anfängst zu Üben, mit der Rücktrittbremse zu Bremsen, hast Du Fahrradverbot" und ei gucke da .... geht doch!
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