Liebe Schwangere, lest das bitte nicht. Es geht um eine Freundin von einer Freundin. Die hatte im März eine Fehlgeburt in der 20. Woche. Unfaßbar für mich ist die Gefühllosigkeit, die diese Frau im Krankenhaus erfahren hat. So in etwa sind die Fakten. Die Totgeburt erfolgte in der 20. Woche, das heißt, daß das Kind schon richtig ausgebildet war. Sogar die Fingernägel waren zu sehen. Das Krankenhauspersonal leitete die Wehen ein, damit das tote Kind geboren werden konnte. Das an sich ist ja schon eine Situation, die fast unerträglich ist. Nach dem das Kind aus dem Körper der Frau war, wurde sie sofort gefragt, "ob das Kind in den Müll (so oder ähnlich formuliert) soll oder beerdigt werden soll". Die Frau entschied sich für eine Beerdigung.
Das war, wie gesagt im März. Nächste Woche, Ende August, ist die Beerdigung. Angeblich hat das Krankenhaus bis jetzt Fehlgeburten "gesammelt", um sie jetzt gemeinsam in einem anonymen Grab "zu versenken". Alles in allem ist das für ein Paar, daß sich auf sein Baby gefreut hat, wohl sehr schwer zu verarbeiten. Bitte nicht falsch verstehen, ich will das Krankenhaus nicht verdammen, aber das klingt unheimlich nach Tagesgeschäft, Routine und Gefühllosigkeit.
TrackBack Adresse zu diesem Eintrag:
http://www.elternrunde.de/cgi-bin/mt33/mt-tb.cgi/558
| So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||||
| 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
| 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |
| 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 |
| 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
