Ich habe schon vor vielen Jahren gelernt, daß man, wenn man ein Ziel erreichen will (bspw. bei der Projektbesprechung beim Chef), keine Fragen stellt, auf die man ein Nein kassieren könnte. Ja-oder-Nein-Fragen sind also unbedingt zu vermeiden.
Man biete möglichst zwei Alternativen an, die einen beide, leicht getarnt, direkt ans Ziel führen könnten. Fragen, die das eigene Wunschziel in greifbare Nähe bringen.
Heute morgen habe ich das falsch gemacht. Ich habe meinen Kollegen Muffins mitgebracht, zwei Sorten und habe ihnen erzählt, daß mir die eine Sorte eigentlich besser schmeckt. Ich durfte mich danach nicht beschweren, daß meine Lieblingsmuffins weg waren. "Tja", grinste der Chef, "zwei Alternativen sind gut, aber man darf einem nicht wirklich die Wahl lassen" ;)
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