| Letztes Jahr im April gab es bei uns mal kurzfristig eine Panikattacke: zwei befreundete Kinder im Alter von 10 Jahren kamen von einer Fahrradtour aus dem Wald und guckten beide etwas betreten. Ob sie jetzt Bauchweh bekämen, meinten sie und erzählten, sie hätten im Wald "Bärlauchblätter" gefunden und probiert, aber sie hätten gar nicht nach Knoblauch geschmeckt. Da war klar, daß die Kinder an Maiglöckchenblätter geknabbert hatten. Gut, daß beide jeweils nur an den Blättern geknabbert haben, trotzdem haben wir bei der Giftnotrufzentrale angerufen, die uns versicherten, daß bei einer Minimenge keine Gefahr bestehen würde. Daher nochmal hier die Unterscheidungsmerkmale und weitere klasse Tipps von "Cosmopolita" im Kommentar aus dem damaligen Beitrag |
| Mir ist schleierhaft, wie man Herbstzeitlose und Bärlauch verwechseln kann... es sei denn, man erwartet, Bärlauch im Herbst zu finden bzw. Herbstzeitlosen im Frühling...
Wer nicht mal über die jeweiligen Blütezeiten Bescheid weiß, sollte ernsthaft überdenken, ÜBERHAUPT eigenhändig Kräuter zu sammeln... Maiglöckchen wachsen gemeinhin viel später als Bärlauch. Aueßrdem haben Maiglöckchen IMMER glänzende Blattunterseiten, Bärlauch dagegen ist matt. Maiglöckchenblätter sind zusätzlich viel dicker und widerstandsfähiger |
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