Wir haben im Moment ein befreundetes Ehepaar (und meine Schwester) zu Besuch. Da wir, wie ja bekannt, ein Haus direkt an Wald und Fluß haben, machen wir (Schatzi und ich) eigentlich nur Fenster mit Netz davor auf. Meine Freundin hat da weniger Hemmungen, und so haben wir nachts zwar keine Mücken (die sind ja alle in Berlin), aber dafür Spinnen und Nachtfalter im Haus.
Und Leute, Spinnen fangen und raus bringen ist ja kein Thema: Glas drüber und Karton drunter, schon erledigt, (fast) egal, welche Größe.
Aber ... iiihhh: Nachtfalter. Zur Zeit sind doch sehr große unterwegs. Also nicht die kleinen mit 2cm Größe, nein, die haben eher 5cm. Und ich ... kann das nicht ab. Wenn ich vor etwas Angst habe, dann vor allem, was so unkontrolliert flattert. Mit Hornissen nehme ich es auf, aber bei einem Falter oder Schmetterling, da gebe ich Versengeld. Als Kind habe ich mich tierisch gegruselt. Und irgendwann einfach die Augen zugemacht, so nach dem Motto "Ich bin nicht da, laßt mich in Ruhe und setzt auch bitte wo anders hin". Weil die meisten Schmetterlinge damals auch versuchten, auf mir zu landen. Mein Schatz meint dann immer "Die riechen Deine Angst, darum kommt auch alles immer zu Dir".
Und zur Zeit versuche ich natürlich, das meinem Kind nicht zu zeigen, es soll ja meine Angst nicht "erben" ... poah, aber es ist trotzdem immer ein heftiger Adrenalinstoß! Angst ;)
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