Schade, vor kurzem habe ich wunderschöne Marzipansterne mit Schokoglasur gesehen, aber leider kann ich mich nicht mehr erinnern, bei welchem Blogger ich die gesehen habe. Also baue ich eine Sammlung von Plätzchen-Rezepten auf, die ich beim Springen von einem Blog zum anderen sehe. Hier der Anfang (es sind natürlich auch Rezepte von Nicht-Bloggern dabei):
Sante war auf der Suche nach dem besten Weihnachtsgebäck .
Sein persönlicher Platz 1 waren diese Walnussdoppeldecker von Keksbäckerin Beate
Für den Teig verriet Beate (vom Café "Hofbäckerin" Oranienburger Str. 27 in Berlin) kein Rezept, aber hier ist so ein ähnliches:
300 g Mehl
150 g Zucker
100 g frisch! gemahlene Walnüsse
1 Messerspitze Zimt
1 Prise Salz
alle trockenen Zutaten mit den Händen gut vermischen.
150 g Butter in kleinen Stücken hineinpflücken
1 Ei
Teig kneten, Plätzchen ausstechen, bei 160° backen (10-12 Minuten).
Verzierung
2 Tüten halbe Walnüsse
Zuckerguss
1 Päckchen Puderzucker, etwas Rum / Zitronensaft
benötigt wird ebenfalls Orangenmarmelade
Walnusskekse nach dem Abkühlen
Die Hälfte der Walnusskekse auf einer Seite mit Zuckerguss bestreichen
und je eine halbe Walnuss daraufsetzen
die andere Hälfte der Walnusskekse mit selbstgemachter Orangenmarmelade
(oder durchgesiebte gekaufte Orangenmarmelade) bestreichen und
anschließend die Walnusskekse mit dem Zuckerguss und der Walnuss darauf
setzen.
Platz 2 waren diese Zimtsterne von Oma Karin (aus Heidenheim). Auch hier gab es kein Rezept, aber ich teste jetzt mal dies:
pro 100g gemahlene Mandeln 1 Eiweiß und 30 bis 50g Puderzucker
Das Eiweiß wird aufgeschlagen und mit dem Puderzucker ergänzt, so dass das Ganze sich wie Kaugummi zieht, sie nimmt einen Teil für die Glasur ab. Die gemahlenen Mandeln werden mit viel Zimt ergänzt und unter den Zuckerguss gemischt. Die Masse wird auf grob gemahlenen Nüssen ausgerollt, Sterne ausgestochen, dann mit einem spitzen Messer der Zuckerguss aufgetragen. Ich würde auch hier bei 160° backen, maximal 10 bis 12 Minuten. Der Zuckerguss muß weißlich bleiben und nicht braun werden, sonst werden die Plätzchen zu trocken.
Quelle: Galileo (das Video von diesem Beitrag findet Ihr hier)
Ich habe es beim Weihnachtsshoppen bei amazon gesehen und zugegriffen. Vanillekipferl waren bisher "Angstplätzchen" für mich. Also, mal sehen, wie diese Plätzchensorte, die mir bisher meist mißlungen ist, mit diesem Blech gelingen.
Also, erstmal habe ich das Blech ausgepackt, kurz unter fließend Wasser gehalten, kurz abgespült. Dann den Teig nach Vorgaben angerührt. Da ich heute schon bei unserer Hausrennovierung Wände gespachtelt habe, war das hier eine nette Abwechslung. Teig aufstreichen ...

Die Menge hat wirklich ganz genau für die 42 Vertiefungen gereicht ... für Töchterchen blieb zu ihrem Bedauern leider kaum noch was von dem leckeren Teig zum Naschen :)

Ofen auf 160° vorgeheizt, Blech rein

... und alle 5 Minuten mal geguckt ... nach 10 Minuten habe ich die Temperatur ausgedreht und nur noch die Umluft brummen lassen

Nach 12 Minuten waren die Plätzchen knusprig (fettig) braun

Die Plätzchen ließen sich nach kurzer Abkühlzeit problemlos aus dem Blech puhlen, ich habe es einzeln gemacht, ich wollte nicht riskieren, dass die Teile brechen

Das Reinigen ging ebenfalls total problemlos, kurz mit kaltem Wasser drüber, ich brauchte noch nicht mal Spüli. Fertig, Und wieder kalt, ich hätte also auch getrost die doppelte Menge Teig machen können. Nächstes Mal probiere ich aus, wie das mit unserem normalen Mürbteig funktioniert.
Fazit: Rezept gelungen, Plätzchen lecker ... aber sie schmecken nicht nach Vanillekipferl,
Aufwand gering, auch nach einem 8stündigem Arbeitstag war es eine leichte Übung.
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