| 06.10.2002 | "ich will keine Windel" |
| 15.12.2002 | kann alleine die Windel ausziehen |
| 05.01.2003 | sie will die Windel weg haben und zieht sich ständig aus |
| 14.03.2003 | in die Toilette |
| 20.03.2003 | Erste Autofahrt ohne Windel |
| 30.03.2003 | Stinker in Toilette |
| 30.03.2003 | Kompletter Tag ohne Windel |
| 31.03.2003 | Papa besteht auf Morgen-Windel, Kind sauer |
| 01.06.2003 | 3h Autofahrt ohne Windel |
| 28.03.2003 | 1. Nacht ohne Windel |
| 07.10.2003 | Kind hat in's Bett gemacht (Erkältung) |
Letzten Dienstag ging es bei Romy los, es kommt auf der Toilette (und nicht nur da) wie Wasser heraus geschossen. Wäsche wechseln, Betten überziehen, Toilette putzen, Gestank.
Romy nimmt es locker. Da sie nicht die einzige ist, geht sie am übernächsten Tag wieder in den Kiga. Danach kommt noch eine Erkältung. Romy weint, will mit in dieArbeit. Ich muß, also bleibe ich gezwungener Maßen hart, sie bleibt bei Papa, winkt vom Fenster und hat mich 2 Minuten später vergessen.

Pünktlich zum Herbstanfang ist es mit dem heißen Wetter vorbei
- Romy schläft nachts ohne Decke, den Schlafanzug bis oben hochgeschoben
- Romy läuft immer noch am liebsten nackt bzw. barfuß
- Romy liegt morgens naß im Bett
- Romy ißt besser wiegt aber nur 9,8 kg
- Romy's Hosengröße: 86 schmal, Pulli 92-98
- Romy liebt den Kindergarten und ganz besonders den Lukas

Auch wenn das Wetter vielleicht noch schön ist, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die winterliche Hausapotheke zu überprüfen:
- Teebaumöl (auf feuchte Tücher oder in die Aroma-Lampe)
- Erkältungsbalsam zum Einreiben von Brust und Rücken
- Falls Pari-Boy-Inhalator vorhanden: neue Inhalationslösung (isotonische Natriumchlo... meint Salzwasserlösung)
- Nasentropfen (fühlt sich für Kinder evtl. besser an als Nasenspray)
- Ohrentropfen
- Linola Fettcreme oder Nivea für Hautrötungen bzw. Spaziergänge bei kaltem Wetter
- Heilsalbe für wunde Nasen
Ende Juli war es soweit. Es kam aus dem Kindergarten Drachennest der Anruf, daß noch ein Platz frei geblieben ist, und daß dieser Platz meiner Tochter gehört.
Romy ist an ihrem ersten Kindergartentag 2 Jahre und 5 Monate. Ich hatte an diesem Tag selbstverständlich frei. Kurz nach acht Uhr hielt es meine Schnecke nicht mehr zuhause. Sie wollte los. Endlich! Endlich groß sein.
Die Tochter der Tagesmutter ging ja schon 2 Jahre in den Kindergarten. Und Romy hat sie schließlich zweimal pro Woche direkt bis zur Kindergartentür gebracht, d.h. wenn die Tagesmutter morgens ihre Tochter zum Kiga gebracht hat, ging Romy natürlich mir. In den Kindergarten gehen zu dürfen, wurde somit fast automatisch zu einem dringenden Wunsch von Romy.
Und es hat auch ab dem ersten Tag fast problemlos geklappt. Die erste Woche gab es bei der Verabschiedung noch ein trauriges Gesicht, ab der zweiten Woche war es schon eher ein fröhliches Winken, wenn Papa sie morgens brachte.
- Am Morgen, ich bin auf der Arbeit. Sie will nicht, daß Papa das Telefon an sie weiter gibt "Kann jetzt nicht sprechen, ich hab den Mund voll"
- "Wenn Du meinst Mama"
- zu Oma "Trinken kann ich auch Zuhause"
- zu Papa "Sag mal Nein, Papa"
- ich bring Romy zu Bett "jetzt können wir doch den Fernseher im Schlafzimmer anmachen"
Romy kann nach dem Urlaub einige Dinge mehr
- Türen aufmachen (bei einer Größe von 83 cm und 9,6 kg Gewicht)
- Ball fangen
- Kirschkerne ausspucken (ging im Urlaub noch nicht)
- erste Entschuldigung "Mama, schluchz, tut mir leid"
Beim Hinflug schläft Romy nach dem Einsteigen sofort ein, beim Rückflug schläft sie etwas und weint vor der Landung.
Tipp: ein Trinkfläschchen vorbereiten zum daran Saugen. Das soll die Ohren offen halten oder schnell wieder öffnen (Druckausgleich).
Ich habe mal gehört, daß Kinder ohne eigenen Sitz eigentlich gar nicht mitfliegen sollten. Angeschnallt
- auf Mutter's Schoß unter dem Gurt: beim Sturz in ein Luftloch zerdrückt der Erwachsene der Kind (Taschenmesser-Effekt)
- nicht angeschnallt auf dem Schoß: Kind schießt bei Luftloch durch die Kabine, kann wegen der Fliehkräft nicht festgehalten werden - evtl. tot
- Kind selbst im Sitzt angeschnallt: bei Luftloch schwerste Bauch-Verletzungen durch den Gurt, da der Gurt zu tief sitzt.
Einzig empfohlene Sitzart beim Start: vorne einen Sitz mit viel Beinfreiheit geben lassen und das Kind beim Start zwischen die Beine auf den Boden setzen. Kleine Kinder können vorne in einem speziellen Reisebett angeschnallt werden (vor dem Flug bestellen, ebenso bspw. Buggy)
Infos kamen vom Tüv Stuttgart - klasse Auswahl, oder?

Wir fliegen für 14 Tage nach Menorca, in eine tolle weitläufige familienfreundliche Anlage, Buffet und direktem Zugang zum Strand.
Skandal, als erstes nach der Ankunft, trinkt Romy aus dem (fast neuen) Stöpsel des Bidett .... urgh. Dann bekleckern wir uns nicht gerade mit Ruhm, als Romy im Speisesaal entweder beidhändig Nudeln in den Mund schaufelt, über die Trennbalustrade klettert und bei den Nachbarn "huhu" macht oder aufsteht, herum rennt und brave Kinder zu Blödsinn animiert.
Ich hätte das immer alles verhindern können, dann hätte ich aber auf mein Essen verzichten müssen.
Also haben wir einen eher peinlichen Eindruck hinterlassen ;)
Wir arbeiten dran - nächstes Jahr klappt das besser mit der Erziehung
Abgesehen davon hat Romy im Urlaub mal kurz problemlos zwei Backenzähne bekommen. Brav. Kinderbetreuung gibt es hier auch, blos Romy ist nicht bereit, sich von uns zu trennen. Ok, versteh ich, kein Problem.
Das Wasser ist meist spiegelglatt, wir haben nur 4 Tage mit Wellen, einen davon mit so viel Wind, daß man "sandgestrahlt" wird.
Romy spricht jetzt auch ganze Sätze: "Papa, Deine Brille ist in den Sand gefallen" ;)
Bei traumhaftem März-Wetter ich Schnecki geringfügig schwierig. Zur Zeit macht sie einen Nerven-Prüft-Test bei mir
- zerstört Blätter von Pflanzen, weil sie weiß, daß es mich tierisch ärgert
- schmeißt Schnulli's hin - "Mama aufheben"
- will Schokolade auf eine nur ihr bekannte Art und Weise serviert bekommen
- wenn ich "A" zu ihr sage, macht sie "B", weint, schreit, tobt und haut
- will aber trotzdem nur bei Mama sein, besonders beim Gang in die Waschküche (mit Wäschekorb), beim Staubsaugen
Romy hat ein Spielplatz-Phase. Bei wundershönem, warmen Wetter sind wir jeden Nachmittag hier. Romy sieht Kinder barfuß laufen... das muß sie auch machen. Und jetzt, schwierig, denn sobald sie sich die Schuhe ausziehen können, heißt es durchsetzen.
So haben wir einige Tage länger eine "grüne", laufende Nase.
Vorteil vom Spielplatzbesuch:
keine Terminabsprachen, viele Mütter und Kinder
Nachteil:
man muß viel mitnehmen: Decke, Getränke und Essen, Spielzeug für Sandkasten

Eigentlich sollte ich es schon gelernt haben, daß ich mir am besten kein eigenes Eis kaufe ;)

Romy will ihren Willen durchsetzen, ich auch. Steuernd einzugreifen ist gelinde gesagt schwierig. Sie weint viel, weigert sich, macht was sie will. Unsere Knackpunkte:
- Obi verlassen
- ins Auto einsteigen
- Einkaufen gehen
- Romy's Drang, nackt zu sein
- abends will sie keine Windel
- nachts suchen wir Schnullis stündlich
- sie trinkt nachts zwei Fläschchen
Am besten nimmt man sie grundsätzlich nichts vor
Romy ißt abends Brot - trocken. Dazu etwas Fleischwurst oder Käse mit Gurke. Wann immer es geht, lade ich uns Freunde von ihr zum Abendessen ein, nach dem gemeinsamen Spielen. Da wird dann auch mal Kiri-Brot, warme Würstchen aus dem Glas oder Silberzwiebeln gegessen ...
Ich stehe in Oma's Küche und will begrüßt werden... Romy ignoriert mich und kuschelt stattdessen mit Oma. Ich ignoriere das, eine Minute später kommt sie von hinten, umarmt meine Beine und sagt "Hallo Schnecki".
Romy ist ohne Windel im Haus unterwegs, macht in die Toilette, einen Stinker hat sie mir auf dem Teppichboden vor der Toilette abgelegt.
Als ich zu ihr sage "Komm, wir gehen zum Spielplatz, Windeln anziehen" meint sie "hab ich schon an". Das ist die zweite "Unwahrheit". Vor kurzem hat sie ein Stück Poster abgerissen und behauptet "Max, darfst Du nicht!"
Romy hat mir das eigentlich schon im November letzten Jahres klar gemacht, aber da hat das natürlich noch nicht perfekt geklappt. Das war sie noch nicht mal zwei Jahre.
Aber kurz nach ihrem zweiten Geburtstag war es soweit. Sie hat tagsüber keine Windeln an, will keine mehr. Und es klappt. Romy macht auch nicht ins Töpfchen. Sie geht lieber auf Toilette, mit einem kleinen Hocker. Ich halte ihre Hand, damit sie nicht in die selbe fällt.
Mit dem Beginn ihrer Windel-freien Lebenszeit kam auch der Start der "ich will nackig sein, ich zieh mich aus"-Phase.
Das ist ganz toll, bei -10° draußen entschließt sich meine Tochter, ihre Kleidung ständig ab zu werfen. Tolles Spiel. Seit dem sie sich alleine ausziehen kann, kann ich ständig hinterher hechten, die Klamotten aufheben und sie wieder anziehen.
Aber irgendein Schutzmechanismus tritt hier wohl in Kraft, daß sie bei solch winterlichen Temperaturen nicht krank wird. Und ich denke, das Windel-los-werden-Gefühl hängt direkt mit dem Romy-will-sich-ausziehen-Spiel zusammen.
Ich freue mich ganz einfach: ich habe eine Tochter, die am 2. Geburtstag tagsüber trocken ist.
Oma hat romy schon Tage vorher gefrage: "Wie alt wirst Du?". Meine Schnecke meint darauf "Twei Zahre".
Romy wurde von mir ausgetrickst. Weil sie mich ja meist gegen 5 Uhr weckt, habe ich im Gästebett geschlafen...bis 6:30 Uhr.
Meine Süße bekommt viele Geschenke, die Verwandschaft und Freunde kommen mit tollen Sachen.
Nachmittags ist Geburtstagsfete mit ihren Freunden: ich habe alle gebeten, mit Baggern und Lastern zu kommen ... und lasse sie mit ca. 1000 Kronkorken spielen, die Papa im laufe von 10 Jahren gesammelt hat.
Des weiteren habe ich schon eine Woche vor Romy`s Geburtstag angefangen, 200 Luftballons auf zu pumpen. Man möchte nicht glauben, daß man vom Knoten-machen auch Blasen bekommen kann.
Romy hat Windpocken. Es macht ihr aber auch gar nichts aus. Sie nimmt ein Bad mit einem speziellen Pflegezusatz, aber eigentlich juckt es sie gar nicht so sehr. Die Pustel habe ich spasseshalber gezählt, bei 68 habe ich aufgehört. Minimales Unwohlsein, etwas Temperatur, nach 3 Tagen ist alles vorbei.
Warten auf den Installateur. Ein Spezialist. Seit ca. 10 Jahren duschen und baden wir in unserem Haus mit Temperaturen, die sich willkürlich ergeben. Mal zu heiß, mal zu kalt, alles immer sehr überrachend. Gar nichts für eine Familie mit Kleinkind.
Und die Leute, die sich das bisher angesehen haben, Amaturen auseinander genommen haben, haben alle aufgegeben und nichts gefunden.
Also putze ich, während ich warte. Danach gehe ich mit dem Installateur durch unser Haus, zeige ihm die Wasserhähne, führe vor.
Romy ist verdächtig still. 3x ist sie in dieser Zeit verschwunden und auf die Frage "wo bist Du?" antwortet sie jeweils
- "Mama, Medzin essen". Sie nahm Globolie gegen Windpocken, die ich seit Wochen Claudi zurückgeben wollte, aus meiner Tasche.
- "Mama, Fläschchen macht" ... und das hat sie auch getan, so wie Mama es macht: Wasser, viel Pulver, schütteln. Oh je, sauerei
Wer noch altmodisch mit normaler Sonnenschutz-Creme "arbeitet", die nicht sofortigen Schutz bietet, sollte dringend sich selbst und besonders Kinder vor dem Gang ins Freiband oder an den See eincremen. Wichtig ist, das das ca. 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad passiert.
Wir sind Fans der Aldi-Produkte.
Auch wenn Tochter sich immer mal wieder über die "Glibbrigkeit" beschwert. Andere Produkte wirken bei uns teilweise nur mangelhaft.
Schön finde ich hier auch, daß ich gut sehen kann, welche Stellen bei meiner Tochter vergessen habe einzucremen.
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