"Bitte aufstellen, in Zweierreihen" heißt es morgens auf dem Schulhof. Es dauerte eine Weile, bis unsere Erstklässler wußten, wo sie sich zu plazieren haben, aber langsam kehrt Routine ein.
Inzwischen sind fast alle Ausstattungskäufe getätigt, organisatorische Dinke klar (Haken, Fach, Schublade, Platz) und erste Hausaufgaben erledigt.
Das Kind ist glücklich!
Es ist geschafft, ich habe ein I-Dötzchen.
Morgen noch mal mit der Schultüte für's Foto hingegangen, dann hoffe ich auf Schulalltag ;)
Vorhin ging Töchterchen zu Bett, relativ cool und gelassen. Na, freust Du Dich schon auf Deinen ersten Schultag? "Morgen habe ich doch noch gar keinen Schultag, ich krieg doch nur alles gezeigt" ...
Der Countdown läuft, es sind ja nur noch ein paar Stunden. Morgen um 9 Uhr beginnt für Töchterchen das Schulleben. Heute war Aufhübschen beim Friseur, Fototermin (mit einer inzwischen wieder völlig aufgelösten Frisur) und um 17 Uhr Gottesdienst für die Schulanfänger.
Gerade läuft von Bambi Teil 2 im Bezahl-TV. Töchterchen guckt mich nur mit großen Augen an und meint ganz leise "Hach, das ist immer soooooooo traurig, Teil 1 wie Teil 2". Ich habe Teil 1 immer noch nicht gesehen, aber es war das erstes dickes Buch (mit mehr als 50 Seiten), das ich Kind verschlungen habe. Was habe ich dieses Buch damals geliebt!
Töchterchens Bärli hat von ihr auch eine Schultüte gebastelt bekommen ... ganz still, leise und heimlich hat sie das gemacht ... süß!

zum Seepferdchen-Abzeichen. Gerade eben, spontan, im Schwimmbad gemacht. Mal kurz 3 statt der geforderten 1 Bahn (25m) geschwommen. Jetzt heißt es üben, denn beim Bronzeabzeichen sind dann schon 8 Bahnen gefordert ;)
Was bin ich für eine Mutter? Ich freue mich, daß meine Tochter es jetzt endlich schafft, mit einem Kaugimmi Blasen zu machen. Sagenhaft, was ein Erwachsener alles kann, ohne darüber nachzudenken. Könnt Ihr Euch noch erinnern, wann Ihr es endlich auch konntet? Oder mit den Fingern schnippsen, pfeifen, etc.?
Wer glaubt, Kinderhose sei Kinderhose, sei hiermit eines Besseren belehrt: mein Floh paßt leider fast in keine Hose, sie braucht extra schmal und das bedeutet, daß ihr bei 10 besuchten Läden in nur einem Laden eine Hose paßt, selbst wenn dieser bewußte Laden ca. 15 verschiedenen Mädchenhosentypen in Größe 104 anbietet!

Mist, wir sind Wii-infiziert. Töchterchen hat heute bei der Freundin das erste Mal an der Wii Tennis gespielt! Ich auch, logo! Und ebenfalls logo: wir waren beide begeistert. Hilfe!

So, die letzten 3 Wochen vor Schulbeginn haben begonnen. Töchterchen ging gestern den ersten Tag in den Hort. Das "Blauland" hat hier die 3 Wochen vor Beginn des "Ernst des Lebens" ein tolles Ferienprogramm im Angebot.
Bei Töchterchen muß ich jetzt die Dinge "zurückschrauben", die mir das Leben so .... so entspannt gemacht haben:
Das Kind wird nach dem Abendesse aufgefordert, sich die Zähne zu putzen. "Nein, Mama, geht nicht, ich bin so voll, das geht nicht mehr rein!"
Ja, heute war Mutterquälen: Schlepp die Mutter in die Lochmühle war angesagt, nur Töchterchen und ich. Und von den vielen Angeboten (Vorsicht: hier folgen 19! Fotos)
Eine ungenannte junge Dame steht vor mir, hält mir ihren Popel hin und meint "Guck mal, da ist Blut drauf". Ich sage noch, daß das nichts ausmacht ... schon steckt sie das Ding in den Mund. Als ich mich vor Grauen auf dem Boden winde, meint sie: "Solltest auch mal probieren, schmeckt super, so salzig"...
Schon immer habe ich Töchterlein alles so ausführlich wie möglich erklärt, aber für dieses Thema fehlte mir erst mal die Puste. Telefonnummern. Auf meinem Handy habe ich den BESTENALLERVÄTER auf die Kurzwahl 3 gelegt (nein, 1 und 2 sind nicht für die Topfavoriten sondern nicht belegbar). Neugierig wie Töchterchen ist, hat sie das schnell mitbekommen ... also mopst sie schon mal mein Handy, um Papi an zu rufen.
Wir haben aber auch ein Festnetzt-Schnurlos. Bei dem schaut sie natürlich etwas karriert aus der Wäsche, wenn sich nach dem Wählen einer 3 niemand meldet. Kein Thema, auch dort weiß sie, daß sie einfach xxxxx für Mami und yyyyy Papi wählen muß, da wir entsprechende Rufumleitungen für unsere Festnetztelefonnummern auf unser Handy haben.
Jetzt macht sie sich aber ein eigenes Telefonbuch mit bspw. zzzzz unter O wie "Opa". Kein Thema, vom Festnetz aus kein Problem, wir haben die gleiche Vorwahl. "Mama, wieso kann ich von Deinem Handy nicht den Opa anrufen, wieso geht der nicht dran??".
Und dann haben wir dann noch Omas Telefonnummer ... "Oh, ist die lang" ... ja, kein Wunder, die ist mit Vorwahl, da Oma ja 400km entfernt wohnt.
Jetzt heißt es also Spucke sammeln, tief Luft holen und Töchterchen auf schlüssige Weise das Vorwahl-System erklären. Wünscht mir viel Erfolg!
Ach übrigens: sie hat Gott sei Dank nie in Japan angerufen, aber sie hat sich gefreut, daß bei einem unserer alten, kartenlosen Handys bei "110" ein netter freundlicher Mann dran ging. Und weil man Wissen und Handys unter Freunden teilt, hat sie das an ihren Kindergartenfreund weitergegeben, der das dann gleich 10x getestet hat. Puh!
Früher war ich Weltmeister im Treppe-hoch-sprinten, wenn ich vom (nicht mehr) schlafenden Töchterlein Geräusche hörte. Früher war es erwünscht, auf das kleinste "Rumps" zu reagieren und schnell zum Kindelein zu flitzen, entweder, um zu Trösten nach einem schlimmen Traum ... oder um oben zu sein, damit der Nachwuchs nicht alleine ist ... oder um schnellstmöglich zu Knuddeln.
Jetzt, wenn ich auf solche tapsenden Geräusche reagiere und flitze, kann es mir passieren, daß ich geschimpft werde "Mama, Du sollst nicht kommen, ich wollte Dich überraschen" ... und "wie kannst Du mich überhaupt von unten hören".
Tja, der Muttersensor ... zurücknehmen ist angesagt! Schön, daß Töchterchen schon so groß und selbständig ist!
Töchterchen hat mich gebeten, irgend etwas Banales zu erledigen. Ich sage zu ihr "Dann biste heute aber mal ganz lieb" .... "Nee" meint sie, "lieber gebe ich dir eine Münze dafür!!!"
Romy hatte heute ihre Freundin zu Besuch, als der große Bruder ganz unerwartet die Treppe hoch kam. Blinzel, nochmal guck, kann doch nicht wahr sein. Die Socke läßt sich nämlich wirklich selten blicken.
Hatte ich nicht gerade eben auf einem Stuhl gestanden, um eine Gardine in die Schiene zu hängen? Und da ich es leider trotz 1,69 m Größe nicht geschafft habe (knapp einen halben Meter fehlte), hatte ich den Seufzer "Schade, daß der Große nicht da ist" in den Äther geschickt!
Stiefsohn ist immerhin 2 Meter groß, er hat sich zwar leicht gewundert, daß ich ihn nach einem kurzen Gruß an die Arbeit geschickt habe, als ich ihm dann aber erklärt habe, ich hätte ihn hergezaubert, hat er gegrinst.
Dann ging er ganz brav seine Schwester begrüßen, meinte dann zu deren Freundin "Hallo, ich bin der Sascha". Die guckte ihn nur cool an und meinte "eh, was soll das, ich kenn dich doch".
Er kam dann grinsend wieder zu mir und meinte, daß er wohl auch schon an Demenz leiden würde ... so wie ich halt. Außerdem hätte ihn heute beim Einkaufen auch schon so eine kleine Motte frech angemacht und gemeint "Ei, dich kenn ich doch ... " und als er fragte "ja, woher denn" ist sie schnell hinter Mama's Rockzipfel.
Mädchen halt ;)
Und "meine" beiden Mädels waren dann kaum zu bremsen. Töchterchens Freundin hat nämlich so etwas ... einen großen Bruder ... nicht! Wie die Bienen den Honig haben sie ihn umschwärmt, motiviert, mit ihnen verstecken zu spielen. Und meine Kleine war mindestens einen halben Meter größer. Stolz: "MEIN Bruder".
Ich versuche gerade, meiner Tochter den Begriff Zentimeter zu erklären. Sie will nämlich Euro-Münzen sammeln, in einem Glas. Ich mußte für das Glas einen Zettel mit "Romy's besonderes Münzenglas" machen, sie hat eine Skala gebastelt von 1 bis 8, in regelmäßigen Abständen sogar, um anzuzeigen, wann das Glas voll ist.
Sie meinte "ich habe hier eine Liste, da steht 1 Meter, 2 Meter, 3 Meter ... " drauf.
Ich erkläre ihr, daß sie einen Meter groß ist, sie aber Zentimeter meint. "Zentimeter ist bestimmt mehr als Meter, das hört sich doch viel größer an". Nein, erkläre ich ihr, sie wäre ja einen Meter und Batsch groß, also ist 1 cm eben klein. Und ich blöde Nuß sage noch "Wenn Du das schreiben willst: 1 Zentimeter schreibt sich 1 cm".
Nein, das könnte ja nicht sein. Zen ti me ter ... das würde doch eindeutig CER abegkürzt. Ratz fatz habe ich Töchterchen von 0 auf 100 ... CER wäre richtig, ich wäre im Unrecht ... sogar einige Tränchen ist ihr das Thema wert. Sie könnte sich ja mal schon eine Stelle suchen, an die sie ihren Einwand senden möchte, sage ich zu ihr. Als Papi dann dazu kommt, und auf ihre Fangfrage "Papi, wie kürzt man Zentimeter ab" auch noch mit "cm" antwortet, ist es endgültig vorbei mit der Ruhe. Sagenhaft, wie sich so ein kleines Menschenkind doch aufregen kann.
Na, ich freue mich schon auf ihre Schulzeit!
Du glaubst, Du hast Dein Kind im Griff, die Erziehung hat gefruchtet, die Trotzphasen sind vorbei. Du merkst, daß Du Dich getäuscht hast, wenn Du das Freibad verlassen willst, Dein Kind sagt: "Ich will noch Popcorn", Du sagst Nein, a) weil Du kein Kleingeld mehr hast und
b ) eigentlich jetzt gehen willst
Dein Kind sagt "Ich will aber Popcorn", die ersten Tränen kommen, das Gebrüll wird laut und lauter ... fehlt nur noch, daß sich sie sich auf den Boden wirft. Cool bleiben, trotz der ersten grinsenden, wissenden oder mahnenden Blicke. Nö, mit mir nicht. Kein Popcorn. Egal, wie laut das Gebrüll ist ... es dauert ja maximal noch so lange, bis wir das Freibad verlassen haben. Merke: auch mit 6 Jahren sind Trotzanfälle nichts ungewöhnliches, sonst könnte man ja auch keine Fernsehsendung damit füllen, wie heute abend auf Suppenrtl!
Hier sind die Fotos von unserem Kurzurlaub ... ich höre die Grillen jetzt noch zirpen.
Es gab also...
Gestern habe ich an Töchterchen gedacht. Nicht, daß ich nicht öfter an sie denke, aber diesmal habe ich es geschafft, an sie zu denken, bevor ich in den Zug eingestiegen bin!
Will heißen: ich habe ihr einen Schoko-Donut (kommen die alle aus der gleichen Backfabrik?) gekauft und dieses neue Produkt von Kinder-Schokolade, dieses Ei mit den zwei Keksen drin. Und da ich nicht gleich mit meinen Schätzen prahle, wenn ich heimkomme, jammert sie mir vor, daß ich ihr keine Donuts mehr mitbringe, und daß sie doch das Ei (Werbung Zeitung) auch mal probieren möchte.
Als ich freudestrahlend meine Produkte aus der Tasche ziehe, strahlt sie ... grinst frech und meint: "Oh danke Mami! Super! aber ... das schaut ja aus, als wenn Du meine Gedanken gelesen hättest" und noch frecher "Aber in Zukunft bleib bitte draussen, aus meinem Kopf!"
Es lebe die Gedankenlese-Mami
Leise schleicht er sich an, meldet sich immer drängender! Transpulmin hilft nicht mehr und mein geliebter Teebaumöl-Duft bricht die Attacke auch nicht! Und wenn sich der BESTEALLERMÄNNER knurrend im Bett wälzt, ist es wieder mal so weit: der Husten hat Töchterlein wieder.
Warum das immer kurz nach Mitternacht so ist? Läßt Herr Pseudo Krupp grüßen? Ich weis es nicht. Also aus dem Bett, der Medizinschrank spuckt netterweise noch eine Ampulle Kochsalzlösung aus. 2-3 Minuten Inhallieren und der Spuk ist vorbei ... daß Mama danach nicht mehr einschlafen kann und der Wecker trotzdem unbarmherzig um 4:37 Uhr rappelt, ist ein anderes Thema.
Blöd, wir haben unseren Urlaub genau so gelegt, daß wir für das Abschlußfest im Kiga nicht da sind!
Schon seit meine Tochter in den Kindergarten geht, habe ich mich auf den "Schultütenbastelabend für Eltern" gefreut. In jedem der letzten 3 Sommer wurden im Kindergarten die Bastelergebnisse ausgestellt. Wunderschöne Schultüten ... ausgestellt wurden immer die Vorschläge, die die Kindergärtnerinnen im voraus gebastelt hatten, damit die Eltern Anregungen hatten. Ja, ich wollte ihr auch eine basteln: natürlich rosa, mit Prinzessin drauf. Alles selbst gemacht.
Und dieses Frühjahr gab es dann den Todesstoß für meine Träume: "Ich will keine selbstgebastelte Tüte: ich will die da!"
Bei jedem Diddl-Produkt, das ins Haus kommt hängt eine Produktübersicht dran ... und da war passend zu ihrem Schulranzen, den sie zum Geburtstag bekommen hat, auch eine Schultüte zu sehen. Und dieser Wunsch hat sich in den letzten Wochen nicht verändert. Sie hat sogar meinen Bastelabend im Kiga abgesagt.
"Meine Mama wird nicht kommen, denn ich will eine Diddl-Tüte" hat sie gesagt ... "Ich weiß schon, daß sie nicht kommen" erzählte mir die Chefin ihrer Gruppe, als mir das Anmeldeblatt für den Schultütenbastelabend übergeben werden sollte.
"Die oder keine" .... Umpf, grummel, ich glaube, ich werde trotzdem eine Minitüte basteln!
Also, ich bin da anders als meine Tochter. Wenn ich "Hunger" habe, dann weiß ich auch, was ich essen möchte. Will heißen, ich mache einen Umgebungscheck, denn auf der Arbeit ist relativ schnell klar, was mein Schreibtisch bzw. meine Tasche für Leckereien hergibt. Zuhause ist das erst recht kein Problem. Der Kühlschrank ist voll, die Auswahl schnell gecheckt.
Bei meiner Tochter ist das anders. Heute morgen kurz nach dem Aufstehen. Wir frühstücken eigentlich erst, wenn Papa auch wach ist. Da wir kurz nach 6 Uhr aufstehen und Papa gegen 9 Uhr ist also ein erstes Zwischenfrühstück angesagt.
"Mama, ich hab Hunger"
Auf was hast Du denn Hunger
"Kein Müsli, kein Salamibrot"
Das ist das, was sie regelmäßig unter der Woche zum Frühstück ißt. Also zählich ich auf, was die Küche her gibt: Brot, Brötchen, Knäckebrot, Kiri, xyWurst, Marmelade, Nutella, Obst, Joghurt, Kekse, Kuchen. Dann kommt regelmäßig:
"Nein Mama, das nicht, ich will etwas anderes"
Umpf. Es ist doch einfacher, wenn man morgens gleich einen Frühstückstisch deckt. Meist wird dann ohne zu zögern zugegriffen. Oder ich bereite so eine kleine Schnittchenauswahl zu, schön dekoriert. Aber auch dann kann es mir passieren, daß ich alles alleine essen soll. Ziel: rollende Mama!
Oder ich stelle mich gleich an den Herd und biete Pfannkuchen oder lecker Grießbrei an. Kein Thema. Aber es gibt auch Feier- oder Sonntage, da lasse ich alle 5e gerade sein, wenn sie meint
"Mama, darf ich ein Eis essen?"
Pfui Mama, aber ich weiß ja, das große Frühstück kommt um 9 Uhr ;)
dieses Jahres, was sage ich, der letzten vier Jahre Kindergartenzeit, ist vorbei! Das Topevent für die Vorschulkinder ist in unserem Kiga jedes Jahr das Übernachten. Die Kids werden Freitag abend von den Eltern mit Isomatte, Bettzeug und Kuscheltier ausgerüstet, abgegeben. Danach werden die Eltern rausgeschmissen ... und das, obwohl natürlich jedes Elternteil ganz fürchterliche Trennungsängste von seinem Sprößling hat ...
Und das Event war auch dieses Jahr heftig gelungen. Die Feuerwehr rollte an, versprühte Nebel, "rettete" sorgfältig versteckte Kinder und machte mächtig tamtam, wahrscheinlich besonders dann, als die Jungs eigentlich ihre lange Leiter ausfahren wollten, und das Ding laut unauffälligen Berichten klemmte (wer mag da schon an einen Ernstfall denken?)
Danach wurden Würstchen auf den Grill geworfen und genußvoll im Brötchen verspeist, auch von einer Disco hörte ich läuten ... ob das wohl der Nebel und das Blaulicht der Feuerwehr war?
Morgens gegen 9 Uhr konnten wir die Kinder, alle mit glücklichen Gesichtern, abholen. "Herzlichen Glückwunsch" hieß es von der Kiga-Leiterin, Handschlag, "du hast den Übernachtungstest bestanden". Für jeden gab es eine passende Urkunde und eine Minischultüte mt Überraschung (ein kleines Schreibset).
Ich finde, das war rundum gelungen. Herzlichen Glückwunsch an das Eventmanagement ;)
Wie mache ich einem Kind klar, wie viele Tage noch vergehen müssen, bis wir in Urlaub fahren können? Bis das Kind Geburtstag hat? Ich habe mich da an eine Sitte der Bundeswehr erinnert, von der ich vor Jahren mal gehört habe. Ein Maßband wollte ich für meine Tochter aber nicht nehmen, ich habe den Grundgedanken abgewandelt und auf einen langen Papierstreifen die Tage aufgezeichnet, die noch vergehen müßen.
Ich schnipple also ein DIN A4 Blatt der Länge nach in 4 gleichmäßige Streifen, klebe sie zu einem langen zusammen und schreibe von unten die Tage mit Wochentag und Kalendertag auf, bis ich oben beim Zieltag angelangt bin. Dann nummeriere ich mit einer anderen Farbe die Tage von oben nach unten durch, so daß beim letzten Tag vor dem großen Ereignis eine 1 steht.
Meine Tochter weiß anhand dieses Streifens, daß wir noch xx Tage bis Urlaubsbeginn oder zu ihrem Geburtstag haben. Sie kann jeden Tag das entsprechende Stück mit dem Tagesdatum abschnippeln. Eine andere Idee haben die Erfinder von My Big Day, gefunden über dieses Blog... hier wird dem Kind das Warten mit kleinen Überraschungen "versüßt", ähnlich dem Adventskalender. Gute Idee, oder?
Heute um kurz vor 13 Uhr klingelte das Telefon. Ich - in der Arbeit. Das kranke Häschen - Zuhause, betreut von meiner Freundin. Sie hat gefragt, wann ich denn endlich nach Hause kommen würde. Eine halbe Stunde später war ich schon auf dem Weg zum Bahnhof. "Mama, wann kommst Du". Als ich im Zug schon auf halber Strecke war "Mama, kann der Zug nicht schneller machen" ... Als ich Zuhause mein Töchterlein ausreichend geknuddelt hatte (leider hat sie noch Fieber), habe ich sie gefragt, ob meine Freundin gewählt hat. "Nein Mama, das war ich selbst. Ich hab doch Deine Nummer hier oben gespeichert" (tippt an ihr Oberstübchen) ... Wow, der erste ganz selbständig Anruf!
Erstaunlich, daß man das aushält: bei knapp 39° Fieber ein heißes Kirschkernkissen auf dem Bauch ... naja, vielleicht sollte ich auch die zwei Decken erwähnen, die ich über Töchterchen gebreitet habe und das Schaffell, das unter ihr liegt ...
Als meine Tochter heute morgen um 5:30 Uhr (10 Minuten, bevor ich das Haus verlasse) aufgewacht ist und über Kopfweh geklagt hat, hatte ich schon so eine Ahnung. Der Kopf war ... sehr warm ... aber Tochter und Vater haben mir mehr oder weniger glaubhaft versichert, daß wäre nur, weil Töchterchen die Nacht so geschwitzt hätte.
Also bin ich in die Arbeit. Um 11 Uhr habe ich dann mal im Kiga nachgefragt, wie es meiner Motte geht, ob sie schon auffällig geworden wäre. "Nein", meinte die Kiga-Chefin. Kein Fieber, aber über Kopfweh hätte Tochter schon geklagt ... noch ein Kind hätte sich gefunden mit Kopfweh, man hätte gemeinsam einen Kopfwehtee getrunken.
Um 12:15 Uhr kam dann der erwartete Anruf. "Doch Fieber, das wird wahrscheinlich noch mehr".
Töchterchen durfte sich gut betreut in ein Ausruhzimmer legen und ich hechtete nach letzten Absprachen zum Bahnhof. Mist, jetzt war ich letzte Woche schon nur 1 Tag da (Brückentag, Feiertag, Arbeitstag, Krank) ... Cheffi wird sich freuen, aber der ist selbst schon um 11 Uhr wieder verschwunden, auch krank.
Der Zug fährt um 12:52 Uhr los. Nach zwei Minuten erste Durchsage vom Band "Nächster Halt Westbahnhof FFM". Sekunden später eine "Live"-Durchsage: "nächster Halt Friedberg. Wegen Gleisbruch wird der Zug aber über Hanau fahren" ....
Mist. Das hatte ich schon mal. Da dauerte die Zugfahrt 2 Stunden. Also im Kiga angerufen, Kind konnt Gott sei Dank zuhause abgegeben werden, da eine Freundin den Schlüssel hatte. Ich war dann glücklich um 15 Uhr an meiner Haustür und konnte ein völlig schwaches Vögelchen mit 39° Fieber in den Arm nehmen ...
Der halbe Kiga hatte sich heute schon krank gemeldet ... im Moment scheint es wieder heftig um zu gehen. Das Lustigste heute nacht wird noch das "überraschende" Fieberzäpfchen ...


![]() "Mama, Du räumst die Sauerei auf dem Tisch auf (die Fingerfarben-rumbatz-Ergebnisse) während ich zum Opa gehe ..." MPF!!! Vögelchen, Töchterchen! Denkste! |
Noch vor einigen Monaten wäre es unmöglich gewesen, den Bärli meiner Tochter unter ihren Augen in die Waschmaschine zu geben, das mußte heimlich in einer Nacht und Nebelaktion passieren. Heute mußte ich Bärli sozusagen eine Freifahrt auf der Achterbahn geben, sie wollte, daß ihr Bärli wieder Farbe zeigt und nicht nur ein verschwommenes grau-grün-blau-beige.
Und dann überraschte sie Mama und Papa mit einem perfekt vorbereiteten Abendessen, der Tisch war perfekt gedeckt, alle Lebensmittel auf dem Tisch, jedem war von ihr eine Tasse mit der Lieblingsteesorte zubereitet worden. Nur der Honig für den Tee, der fehlt noch, meinte ich. "Nein, der ist schon im Tee" meinte das fleißige Töchterlein. Und man staune und wundere sich, die Menge an Honig im Tee war genau richtig. Und das alles nach einem Tag, an dem sie fleißig ihr Spielzimmer aufgeräumt hat. Echt stark!
Meine Tochter hat in ihren 6 Jahren und 2 Lebensmonaten insgesamt 2x aushäusig übernachtet ... heute ist sie das 3. Mal über Nacht weg ... bei ihrer Tante, bei der sie sich gestern, für uns ziemlich überraschend und spontan, eingeladen hat. Ich hatte ihr 6 freie Tage versprochen (von Donnerstag bis incl. Dienstag). Aber als sie festgestellt hat, daß bei mir ein "freier" Tag mit Arbeit vollgeplant ist (Putzen, Gartenarbeit, Einkaufen, das Übliche halt) ... hat sie die Flucht ergriffen ;)
Romy liebt Barbies ... besonders die, die es passend zu den Barbie Fairytopia-Filmen gibt. Zum Geburtstag hat sie eine bekommen. Inzwischen weiß ich auch, daß es diese Barbies immer nur einige Wochen gibt. Und da Romy diese Teile so liebt, wollte ich ihr eine für Weihnachten sichern. Also heute eine Barbie gekauft und versteckt. In einem meiner Meinung nach bombensicherem Versteck: auf unserer Garderobe in der Gmbh. Leider habe ich dort irgendwann mal einen Hexenbesen zwischengelagert ... warum auch immer ein unordentlicher Mensch wie ich das ausgerechnet da ablegt. Lange Rede kurzer Sinn: ausgerechnet diesen Besen wollte Romy heute haben, das Teil hat sie seit einem Jahr nicht interessiert. Mein Zwerg hat es irgendwie geschafft, daran zu kommen, schon fiel die Barbie, die nur in einer Jutetasche war, ihr praktisch auf den Kopf ... "Mama, ich finde alles, was Du verstecktst". MPF!!!!!
Wer wissen will, wie so eine Barbie inzwischen aussieht ... das ist die Mondfee aus dem 3. Teil von Fairytopia

Na, wer weiß, was das ist?

Dieses wunderschöne Teil habe ich so in der Art noch nie gesehen. Eine Praktikantin (Swetlana) aus dem Kindergarten meiner Tochter ist anscheinend nicht nur begnadete Haarzopfflechterin, nein ... sie macht auch diese traumhaften Teile
Mutter und Tochter unterhalten sich. Tochter will, daß die Freundin noch mal mit nach Hause mitkommen darf. Mutter ist dagegen, weil es schon 17:30 Uhr ist, also zu spät für den entsprechenden Tag. Tochter bekommt spontanen Heulkrampf "Du zerstörst mein Leeeeeeeben!!!". Tochter, 6 Jahre.
Und da soll Mutter dann ernst bleiben ;)
Meine Wasserratte wollte unbedingt planschen! Kein Problem bei knapp 30°

Der wichtigste Spielgefährte ist "Glibby", eine Glibberschnecke, die Heftbeilage war. Und obwohl sie sich absolut eklig anfaßt, ist sie zur Zeit überall dabei, sogar beim Einkaufen

Heute sind meine Tochter und ich in den nächsten Billig-Juwelier und haben die Verkäuferin überrascht: wir wollten für Bärli einen Ohrring kaufen, eine mini Kreole. Gestern kam sie, meine Lütte, nämlich von ihrer Freundin heim und hatte Bärli einen Ohrring aus Papier mit Tesa angeklebt. Dazu 3 ganze Stoppelhaare, ebenfalls aus Papier. Sah echt knallig aus.
Also dachte ich mir, ich spendiere Bärli echtes Piercing. So kleine Ohrringe, wie ich sie mir vorgestellt hätte, gab es in dem Laden nicht! Aber wir haben mit unserer ausgefallenen Idee den Laden aus dem Mittagsschlaf gerissen ;)

Das Fieberzäpfchen wirkt, daher hier jetzt ein relativ frisch aussehendes Geburtstagsprinzesschen, das reichlich von der Familie beschenkt wurde. Ganz lieben Dank.
Als Überraschung kam von Fr. Flocke auch noch ein Päckchen ... meine Tochter will mit diesem Gesichtsausdruck sagen "Ei, Flöckchen, das war doch nicht nötig ... ich freu mich riesig! Dankeschön!!"
Kranksein bedeutet Sorge ums Kind. Gut, wenn man wenigstens annehmen kann, daß es die Grippe ist. Besser, als beim letzten Mal, als der Grund nicht klar war. Für alle, die (noch) keine Kinder haben, oder es evtl. schon wieder vergessen haben:
Einmal heftig niesen ... und schon ist wenigstens ein Problem gelöst. Romy's Zahn hat der Druckwelle nicht wiederstanden und ist endlich draußen. Juhu.
Geburtstagsparty ade ... es ist doch die Grippe. Mit über 39° feiert es sich schlecht ... dank dem Wackelzahn, den sie inzwischen ca. 360° drehen kann, will sie noch nicht mal Nudeln aus der Suppe essen. Mein Schneckilein liegt lieber mit dem Kopf auf meinem Oberschenkel, was mich sehr effektiv auf's Sofa "nagelt". Grippe am 6. Geburtstag sollte verboten werden ...
| So | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa |
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| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
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